22. BIM Guidelines from VDI

(11.2.2021) Die neue VDI 2552 Blatt 10 unterstützt Planer bei der BIM-gerechten Erstellung von Auftraggeber-Informations-Anforderungen (AIA) und der Konzeption der damit verbundenen Inhalte. Analog dazu enthält die Richtlinie Informationen zu den Zielen und Prinzipien eines BIM-Abwicklungsplans (BAP), zu dessen Inhalten, seiner Struktur und Methodik.
Qualifizierte fachliche Entscheidungen im Rahmen von BIM-Projekten sind nur auf Basis qualitätsgesicherter Informationen möglich. Doch welche Daten für welchen BIM-Pro­zess zu welchem Zeitpunkt erforderlich sind, ist für die Projektbeteiligten nicht immer ersichtlich. Für den BIM-Profi sind Umfang und Tiefe des tatsächlichen Informationsbedarfs jedoch unverzichtbare Arbeitsgrundlagen.
Zur Erinnerung: AIA und BAP
Zur Rolle des Auftraggebers im BIM-Projekt gehört die Definition der Informationen bzw. Inhalte, die er für seine Zwecke aus dem digitalen Zwilling abgreifen möchte. Dies sind die „Auftraggeber-Informations-Anforderungen“ (AIA). Die AIA sollten die benötigte Informationsfülle und die Informationstiefe möglichst genau beschreiben. Für ihre Erstellung definiert die VDI 2552 Blatt 10 verlässliche Regeln.
Im engen Zusammenhang zur AIA steht der BIM-Abwicklungsplan (BAP). Er bildet die Grundlage für die Informationserstellung, ohne ihn ist die Realisierung von BIM-Pro­jek­ten praktisch nicht möglich. Auch Hinweise zu Erstellung des BAP sind Gegenstand der VDI 2552 Blatt 10.
Gemeinsamer Kontext
Die Richtlinie setzt AIA und BAP in einen gemeinsamen Kontext und beschreibt deren Rollen und Verknüpfungen bei Ausschreibungen, Angeboten, Eignungsnachweisen und -anforderungen. Sie wendet sich an Bauherren, Planungs- und Baubeteiligte sowie Verantwortliche in Betrieb und Instandhaltung, die die Vorteile der BIM-Methode nutzen möchten ( s.a. baulinks )

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